Sonnendusche

Die Sonnendusche nennt man auch Airbrush Tanning. In Do-it-yourself-Varianten gibt es die Sonnendusche auch für die eigenen vier Wände, allerdings ist die Sonnendusche aus der Sonnenbank weitaus effektiver. Sonne aus der Dusche – so kann man es wirklich beschreiben. Hört man die Begriffe Coco-bay, Sundash oder MagicTan, so ist höchstwahrscheinlich die Sonnendusche genau dabei gemeint. Die Sonnendusche kann man absolut UV-frei genießen. Die Bräune ist gleichmäßig und angenehm – und durch den Verzicht auf das UV-Licht gesundheitlich absolut unbedenklich. Der große Vorteil an der Sonnendusche, den Hollywood auch bereits für sich entdecken konnte, ist die Tatsache, dass nicht mehrere Behandlungen notwendig sind. Bereits eine Sonnendusche schafft eine perfekte, gesunde Bräune am ganzen Körper.

Gerade jene Menschen, die den Hauttyp 1 besitzen – also sehr helle Haut, die leicht zum Sonnenbrand neigt und wahrscheinlich Probleme in Bezug auf Hautkrebs bekommen könnte – profitieren von der Sonnendusche als Alternative zur UV-Bestrahlung. Oftmals wird eben dieser Hauttyp unter der natürlichen Sonne kein bisschen braun, schaut lediglich etwas erholter aus nach einem sonnenreichen Urlaub. Die Bräune allerdings fehlt. Und hier kommt die Sonnendusche ins Spiel, mit der wirklich jeder ohne gesundheitliche Bedenken braun wird. Dabei genügen 12 Sekunden unter der Sonnendusche und die Person ist wundervoll gebräunt. Es ist wichtig, dass das Solarium des Vertrauens auf dermatologisch getestete Bräunungslotion für die Sonnendusche setzt – ein kurzes Hinterfragen lohnt sich meistens und man erhält die gewünschte Auskunft. Vitamin A, C und E sowie häufig auch Aloe Vera werden in den Sonnenduschen verwendet – allerdings bieten bislang nur wenige Solarien die Sonnendusche an. Ein vorheriges Fragen wird für den Interessierten wohl nicht ausbleiben. Nur wenige Stunden nach der ersten Sonnendusche tritt der Effekt der gesunden Bräune ein, der sich etwa eine ganze Woche lang hält. Damit ist die Pflege durch die Sonnendusche zwar aufwendiger, als die unter der Sonnenbank, allerdings gibt es keinerlei gesundheitliche Bedenken.

Die Sonnendusche ähnelt von ihrer Optik einer ganz normalen Dusche. Diese betritt man unbekleidet. Dann fällt ein angenehmer Sprüh-Nebel auf den Duschenden herab, der die Bräunungslotion über den kompletten Körper gleichmäßig verteilt, sodass die obere Hautschicht durch eine gesunde und frische Bräune auffällt. 12 Stunden vorher empfiehlt es sich für ein gleichmäßiges Ergebnis, sämtliche Behandlungen in Bezug auf lasern, rasieren oder wachsen beendet zu haben. So können Hautentzündungen nicht auftreten. Auf lockere Bekleidung sollte man achten. Zu eng sitzende Kleidung kann die Lotion wieder entfernen, bevor sie wirklich eingezogen ist. Selbst der BH ist hier schon zu viel. Mit einem Waschgang sollte die Lotion, so sie wirklich abfärbt, allerdings bereits wieder entfernt sein. Schmuck, Kontaktlinsen und Make-Up sind vor der Sonnendusche zu entfernen. Die Finger- und Fußnägel sollten eingecremt werden, damit das Entfernen der Lotion an diesen Stellen im Nachgang leichter wird. Eine Duschkappe schützt die Haare vor der Lotion. Nach der Sonnendusche sollte man fünf Stunden lang auf das Duschen und Baden verzichten, damit sich die Farbe nicht wieder ablöst, die sich erst binnen zweier Stunden entwickelt hat.